19.10.2012, 18:00 Uhr
Lebensmittel gestalten die Stadt. Vom Verschwinden und der Rückkehr städtischer Ernährungspolitik.
Mit der Industrialisierung ist das „Essen“ aus der Stadt verschwunden. Nun kehrt es wieder zurück. Nicht nur, weil urbane Landwirtschaft und urbanes Gärtnern den Anbau von Lebensmitteln in der Stadt wieder zum Thema macht, sondern auch weil immer mehr Menschen genauer wissen wollen, wo ihre Lebensmittel herkommen, ob sie gesund sind und mit welchen sozialen und ökologischen Folgen sie hergestellt werden.Was fangen die Städte mit diesen bewussten und kritischen VerbraucherInnen und einer wachsenden sozialen Food-Bewegung an? Wie nehmen sie Einfluss auf die Gestaltung der Städte? Welche Chancen bieten sich mit der Rückkehr des Essens in die Stadt?
Ausgehend vom Impuls-Vortrag von Dr. Philipp Stierand, Raumplaner und Betreiber der Internetplattform speiseraeume.de, der für eine aktive Auseinandersetzung der Stadtplanung mit der Ernährung der BürgerInnen plädiert, wollen wir gemeinsam diese Fragen diskutieren. Dabei soll es auch um die spezifische Situation in Berlin und die Möglichkeiten einer stärkeren politischen Vernetzung von Berliner Initiativen aus den Bereichen Essen/Ernährung gehen.
Referent: Dr. Philipp Stierand, Dortmund, speiseraeume.de
Ort: Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Anschließendes Get-together zur Vernetzung und zum gemeinsamen Essen und Trinken in den Drei Schwestern.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Festivals "Hungry City. Landwirtschaft und Essen in der zeitgenössischen Kunst" (mehr…).
